Zuletzt aktualisiert: Januar 2026
Der Schutz Ihrer Daten hat für uns höchste Priorität. Um Ihnen umfassende Transparenz über die Verarbeitung personenbezogener Daten zu bieten, möchten wir Sie bitten, diese Geschäftsbedingungen sowie unsere Datenschutzerklärung aufmerksam zu lesen.
Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) bilden die vertragliche Grundlage für die Nutzung von HanseGPT – einer browsergestützten KI-Anwendung für Textverarbeitung und intelligente Sprachassistenz. Betreiberin der Plattform ist die KI-Werke Bremen GmbH mit Sitz in Karl-Ferdinand-Braun-Str. 5, 28359 Bremen (im Folgenden als „HanseGPT" oder „Anbieter" bezeichnet). Über die Plattform erhalten registrierte Kunden (im Folgenden „Kunde" oder „Nutzer") Zugang zu modernen KI-Sprachmodellen sowie vielfältigen Werkzeugen für die Erstellung, Bearbeitung und Auswertung textbasierter Inhalte.
Sämtliche Vertragsbeziehungen, Dienstleistungen und Angebote rund um die Plattformnutzung unterliegen diesen Bedingungen. Eigene Geschäftsbedingungen des Kunden finden keine Anwendung, es sei denn, HanseGPT stimmt deren Geltung ausdrücklich in Textform zu. Individuell getroffene Vereinbarungen – etwa Service Level Agreements oder maßgeschneiderte Zusatzverträge – haben gegenüber diesen AGB Vorrang.
Geschäftsbedingungen des Kunden, die von diesen AGB abweichen, ihnen widersprechen oder sie ergänzen, erlangen nur dann Gültigkeit, wenn HanseGPT dies schriftlich bestätigt hat.
Bei HanseGPT handelt es sich um eine cloudbasierte Software-as-a-Service-Lösung (SaaS) der KI-Werke Bremen GmbH. Die Anwendung entspricht vollständig den Anforderungen der DSGVO und bietet Kunden einen sicheren Rahmen zur Arbeit mit großen Sprachmodellen (Large Language Models, kurz LLMs) in einer geschützten, anpassbaren Benutzeroberfläche.
Die Plattform stellt folgende Kernfunktionen bereit:
„Plattform" meint das jeweils vom Kunden gebuchte
HanseGPT-Produkt.
„Nutzer" sind natürliche Personen, die im Namen oder
Auftrag des Kunden mit der Plattform arbeiten.
„Output" umfasst sämtliche von der Plattform erzeugten
Texte, Antworten und Ergebnisse.
„Kunde" ist die natürliche oder juristische Person, die
einen Vertrag mit HanseGPT abschließt.
Bevor die Plattform genutzt werden kann, muss sich der Kunde über das bereitgestellte Registrierungsformular anmelden. Dabei sind alle abgefragten Informationen vollständig und wahrheitsgemäß anzugeben.
Durch das Absenden der Registrierung und einer verbindlichen Bestellung unterbreitet der Kunde ein rechtsverbindliches Vertragsangebot. Der Vertrag gilt als geschlossen, sobald HanseGPT die Annahme erklärt – sei es durch eine Bestätigungsnachricht per E-Mail oder durch Aktivierung des Zugangs.
Das registrierte Konto ist ausschließlich dem jeweiligen Kunden sowie der vertraglich festgelegten Anzahl an Nutzern vorbehalten. Zugangsdaten müssen vertraulich aufbewahrt werden; eine Weitergabe an unbefugte Dritte ist nicht gestattet. Bei Lizenzen für mehrere Nutzer dürfen die Zugänge ausschließlich an autorisierte Beschäftigte oder Beauftragte des Kunden übertragen werden.
Der Kunde trägt dafür Sorge, dass alle im Konto hinterlegten Angaben – insbesondere Firmendaten, Kontaktinformationen und Zahlungsdetails – stets auf dem neuesten Stand sind. Änderungen sind umgehend einzupflegen.
HanseGPT behält sich vor, Registrierungen oder Bestellungen auch ohne Begründung abzulehnen. Dies gilt insbesondere bei unrichtigen Angaben oder bei Anhaltspunkten für einen möglichen Missbrauch der Plattform.
Die zu entrichtenden Gebühren ergeben sich aus dem gewählten Tarifmodell und der Zahl der lizenzierten Nutzerplätze. Eine aktuelle Übersicht aller Tarife und deren Preise finden Sie auf unserer Preisseite. Sämtliche Preisangaben verstehen sich als Bruttobeträge inklusive der jeweils gültigen Umsatzsteuer, sofern nicht ausdrücklich anders ausgewiesen.
Mit dem Starter-Tarif steht eine dauerhaft kostenfreie Variante mit reduziertem Leistungsumfang zur Verfügung. Änderungen an den Konditionen dieses Tarifs kann HanseGPT mit einer Vorankündigung von 30 Tagen vornehmen.
Für kostenpflichtige Tarife kann HanseGPT die Preise mit einer Frist von 60 Tagen zum folgenden Abrechnungszyklus anpassen. In diesem Fall steht dem Kunden das Recht zu, den Vertrag zum Wirksamwerden der Preisänderung zu beenden. Übersteigt die Erhöhung 10 Prozent, kann der Kunde von einem außerordentlichen Kündigungsrecht Gebrauch machen.
Die vereinbarten Entgelte sind jeweils zu Beginn des Abrechnungszeitraums – wahlweise monatlich oder jährlich – im Voraus zu entrichten. Fällt der Vertragsbeginn nicht auf einen Monatsersten, werden die Kosten für den angebrochenen Monat anteilig berechnet.
Zur Begleichung der Gebühren stehen SEPA-Lastschrift, gängige Kreditkarten (Visa, Mastercard, American Express), Banküberweisung sowie von HanseGPT unterstützte Zahlungsdienstleister zur Wahl. Für Enterprise-Kunden besteht zusätzlich die Option der Zahlung auf Rechnung. HanseGPT kann bestimmte Zahlungswege ausschließen.
Gerät der Kunde mit seinen Zahlungen in Rückstand, darf HanseGPT gesetzliche Verzugszinsen erheben. Nach erfolgloser Mahnung und Ablauf einer angemessenen Nachfrist kann der Plattformzugang bis zum vollständigen Ausgleich der offenen Beträge gesperrt werden. Weitergehende gesetzliche Ansprüche bleiben davon unberührt.
Eine Aufrechnung oder Zurückbehaltung durch den Kunden ist nur zulässig, wenn die Gegenforderung gerichtlich festgestellt oder unstreitig ist.
Die Plattformnutzung unterliegt technischen Obergrenzen nach dem Fair-Use-Prinzip. Diese betreffen unter anderem:
Werden diese Grenzen überschritten, kann es vorübergehend zu Einschränkungen kommen – etwa durch automatische Verlangsamung oder Warteschlangen. Die konkreten Schwellenwerte werden zum Schutz vor Missbrauch nicht öffentlich dokumentiert.
Die Plattform ist für einen berufsbezogenen, maßvollen Gebrauch konzipiert, der eine gerechte Verteilung der Ressourcen unter allen Nutzern gewährleistet. Private Nutzung, übermäßiger Gebrauch oder automatisierte Zugriffe (etwa Massenuploads oder systematische Datenextraktion) sind nicht gestattet.
Der Kunde sichert zu, die Plattform nicht über das branchenübliche Maß hinaus zu beanspruchen. Für Business- und Enterprise-Tarife lassen sich bei Bedarf individuelle Nutzungskontingente vereinbaren.
Ab Vertragsbeginn steht dem Kunden ein einfaches, nicht übertragbares und auf die Vertragsdauer begrenztes Recht zu, die gebuchte HanseGPT-Lösung im vereinbarten Rahmen für eigene betriebliche Zwecke einzusetzen.
Das Nutzungsrecht berechtigt zum internetbasierten Zugriff auf die Plattform sowie zur Verwendung aller Funktionen und Inhalte entsprechend dem gebuchten Tarif und der vereinbarten Nutzerzahl. Darüber hinausgehende Befugnisse – insbesondere zur Vervielfältigung, Modifikation, Dekompilierung, Veröffentlichung oder kommerziellen Verwertung der Plattform – bestehen nicht, soweit sie nicht durch zwingendes Recht gewährt werden.
Die Überlassung von Zugangsdaten, der Plattform selbst oder einzelner Funktionen an Außenstehende ist untersagt – ausgenommen sind berechtigte Nutzer innerhalb der Organisation des Kunden im Rahmen des gebuchten Kontingents. Vermietung, Verleih, Verkauf oder Unterlizenzierung der Plattform oder ihrer Teile sind dem Kunden nicht gestattet.
Der Kunde darf die Plattform insbesondere nicht für folgende Zwecke einsetzen:
(1) Die Verwendung der Plattform, einzelner Module oder der damit erzeugten Ergebnisse als Teil eines „Hochrisiko-KI-Systems" nach den Art. 6 bis 11 der Verordnung (EU) 2024/1689 (KI-Verordnung bzw. „EU AI Act") ist grundsätzlich nicht gestattet.
(2) Eine Ausnahme von Absatz 1 ist nur unter folgenden Voraussetzungen möglich:
(3) Setzt der Kunde die Plattform ohne entsprechende Zusatzvereinbarung für Hochrisiko-Zwecke ein, kann HanseGPT den Zugang sofort sperren und den Vertrag fristlos kündigen. Der Kunde stellt HanseGPT von allen Ansprüchen Dritter frei, die aus einer solchen vertragswidrigen Nutzung entstehen.
Die Plattform kann Funktionen beinhalten, die auf externe Anbieter zugreifen – beispielsweise für Webrecherchen oder die Anbindung verschiedener KI-Modelle. Für Inhalte, Erreichbarkeit, Funktionsfähigkeit oder Rechtskonformität dieser Drittdienste übernimmt HanseGPT keinerlei Verantwortung. Der Kunde nutzt solche Dienste auf eigene Gefahr. Eine aktuelle Liste der eingesetzten Unterauftragnehmer finden Sie in unserem Trust Center.
Alle Informationen, die der Kunde bei Registrierung und Nutzung angibt, müssen vollständig, zutreffend und aktuell sein. Bei Änderungen hat der Kunde die Daten in seinem Konto zeitnah anzupassen.
Der Kunde trägt die Verantwortung für die sichere Aufbewahrung und Geheimhaltung seiner Login-Daten und Passwörter. Die Weitergabe an unbefugte Personen ist untersagt. Sobald der Kunde Kenntnis von einer unberechtigten Nutzung oder dem Verlust seiner Zugangsdaten erlangt, ist HanseGPT unverzüglich zu benachrichtigen.
Die Plattform darf ausschließlich im Einklang mit geltendem Recht und den Bestimmungen dieser AGB verwendet werden.
Lädt der Kunde eigene Materialien hoch – seien es Dokumente, Daten oder Eingabeaufforderungen – oder lässt er solche erzeugen, obliegt ihm die alleinige Verantwortung für deren Rechtmäßigkeit und Verwendung. Der Kunde gewährleistet, dass er über alle erforderlichen Rechte an diesen Inhalten verfügt und deren Nutzung keine Rechte Dritter beeinträchtigt.
Der Kunde sichert zu, die Plattform nicht zweckwidrig einzusetzen – insbesondere nicht für automatisierte Anfragen, Angriffe auf die Infrastruktur, absichtliche Überlastung, Rückentwicklung oder das Umgehen technischer Sicherheitsvorkehrungen.
Der Kunde sorgt selbstständig für angemessene Sicherungsmaßnahmen seiner Daten und Inhalte. Dazu gehört insbesondere das regelmäßige Anlegen von Sicherungskopien, sofern dies für den eigenen Geschäftsbetrieb geboten ist.
Erlangt HanseGPT Kenntnis von Verstößen gegen Rechtsvorschriften oder diese AGB, kann der betroffene Zugang vorübergehend gesperrt und rechtswidrige Inhalte entfernt werden. Bei schwerwiegenden oder wiederholten Zuwiderhandlungen ist HanseGPT zur fristlosen Kündigung berechtigt.
Für Schäden, die HanseGPT durch eine schuldhafte Verletzung der genannten Pflichten entstehen, haftet der Kunde. Er stellt HanseGPT von sämtlichen Ansprüchen Dritter frei, die auf solche Pflichtverletzungen zurückgehen, und ersetzt die angemessenen Kosten der Rechtsverteidigung.
HanseGPT verarbeitet personenbezogene Daten des Kunden und seiner Nutzer ausschließlich nach Maßgabe des geltenden Datenschutzrechts – insbesondere der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) und des Bundesdatenschutzgesetzes (BDSG). Einzelheiten zur Datenverarbeitung sind in unserer Datenschutzerklärung dargelegt.
Sämtliche Daten werden auf Servern innerhalb der Europäischen Union verarbeitet und gespeichert. Der Betrieb der Plattform und aller zugehörigen Dienste erfolgt ausschließlich in europäischen Rechenzentren.
Kundendaten werden weder zum Training noch zur Weiterentwicklung von KI-Modellen herangezogen und nicht an Dritte weitergegeben. Alle Daten, Eingaben und Ergebnisse verbleiben beim Anbieter und dienen ausschließlich der Vertragserfüllung.
Soweit HanseGPT personenbezogene Daten im Auftrag des Kunden verarbeitet, erfolgt dies auf Grundlage eines gesonderten Auftragsverarbeitungsvertrags (AVV) nach Art. 28 DSGVO. Nähere Informationen stellt unser Trust Center bereit.
Bei Nutzung der optionalen Websuche können Anfragen und darin enthaltene Informationen an externe Suchdienste übermittelt werden. Dabei ist eine Datenübertragung in Länder außerhalb der EU möglich. Auf diesen Umstand wird der Kunde hiermit ausdrücklich hingewiesen; er hat seine Nutzer entsprechend zu informieren.
Der Kunde ist gehalten, seine Nutzer über die datenschutzrechtlichen Gegebenheiten und Bedingungen der Plattformnutzung angemessen zu unterrichten.
Sämtliche Rechte an hochgeladenen Dokumenten und Daten verbleiben beim Kunden. HanseGPT erhält lediglich die zur Leistungserbringung notwendigen Nutzungsbefugnisse.
Alle Inhalte und Ergebnisse, die der Kunde mithilfe der Plattform erzeugt („Output"), gehören dem Kunden oder gehen auf ihn über, sofern dies nach zwingendem Recht möglich ist. HanseGPT erhebt keinerlei Anspruch auf den Output.
Der Kunde darf die Ergebnisse in sämtlichen gegenwärtigen und künftigen Nutzungsformen bearbeiten, vervielfältigen, verbreiten, öffentlich zugänglich machen, übertragen, bewerben, lizenzieren oder anderweitig verwerten – ohne dass hierfür eine zusätzliche Zustimmung oder Vergütung an HanseGPT erforderlich wäre.
Ansprüche von HanseGPT auf Vergütung, Beteiligung oder Namensnennung im Zusammenhang mit der Nutzung des Outputs bestehen nicht.
Alle Rechte an der HanseGPT-Plattform – einschließlich Software, Design, Grafiken, Schriften und Marken – liegen bei HanseGPT oder den jeweiligen Rechteinhabern. Die Plattform genießt urheberrechtlichen Schutz.
Der Kunde nimmt zur Kenntnis, dass die Plattform auf probabilistischen KI-Modellen basiert. Daher können identische oder ähnliche Ergebnisse auch anderen Nutzern oder Dritten zur Verfügung gestellt werden. Eine Einzigartigkeit oder Exklusivität des Outputs wird nicht garantiert.
HanseGPT gewährleistet nicht, dass generierte Inhalte frei von Rechten Dritter – insbesondere Urheber-, Marken- oder Persönlichkeitsrechten – sind.
Vor jeder Veröffentlichung oder sonstigen Verwendung hat der Kunde den Output eigenverantwortlich auf Plagiate, mögliche Rechtsverletzungen und sachliche Richtigkeit zu prüfen. Bei Bedarf sind geeignete Kontroll- oder Freigabeverfahren durchzuführen.
Stellt der Kunde eine Verletzung von Rechten Dritter durch den Output fest, ist die entsprechende Nutzung sofort einzustellen und HanseGPT schriftlich zu benachrichtigen.
Der Kunde stellt HanseGPT von allen Ansprüchen Dritter frei, die aus einer vertrags- oder rechtswidrigen Verwendung des Outputs herrühren.
Die Plattform wird dem Kunden in ihrer jeweils aktuellen Fassung („as is") zur Verfügung gestellt. HanseGPT ist bestrebt, den Dienst mit höchster Sorgfalt, Zuverlässigkeit und Erreichbarkeit zu betreiben. Eine Garantie für durchgängige Verfügbarkeit, Fehlerfreiheit oder bestimmte Funktionalitäten kann jedoch nicht gegeben werden.
Grundsätzlich ist die Plattform rund um die Uhr zugänglich. Aufgrund der technischen Natur von Online-Diensten lässt sich eine vollständig störungsfreie Erreichbarkeit jedoch nicht zusichern. Insbesondere in folgenden Situationen können vorübergehende Einschränkungen auftreten:
HanseGPT verfolgt das Ziel einer durchschnittlichen monatlichen Verfügbarkeit von 99,5 %. Kurzfristige Ausfälle jenseits dieses Wertes begründen keinen Anspruch auf Entgeltminderung.
Für die Vollständigkeit, Korrektheit oder Aktualität der von den eingesetzten KI-Modellen generierten Texte und Antworten übernimmt HanseGPT keine Gewähr. Der Kunde hat sämtliche erzeugten Inhalte selbst zu überprüfen und bei Zweifeln nicht ohne zusätzliche Kontrolle zu verwenden. Dies gilt besonders für fachliche, rechtliche, steuerliche oder sicherheitsrelevante Informationen.
Für die Erreichbarkeit und Funktionsfähigkeit von Drittanbieterdiensten – insbesondere LLM-Anbieter, Infrastrukturkomponenten, Websuchdienste und externe Schnittstellen – wird weder Haftung noch Gewährleistung übernommen.
Bei gemeldeten, reproduzierbaren Fehlern oder Störungen, die in den Verantwortungsbereich von HanseGPT fallen, bemüht sich HanseGPT um eine zeitnahe Behebung im Rahmen der technischen Möglichkeiten.
HanseGPT haftet ohne Einschränkung:
Bei leichter Fahrlässigkeit haftet HanseGPT ausschließlich für die Verletzung wesentlicher Vertragspflichten (Kardinalpflichten). Als Kardinalpflichten gelten solche Verpflichtungen, deren Erfüllung die ordnungsgemäße Vertragsdurchführung erst ermöglicht und auf deren Einhaltung der Kunde berechtigterweise vertraut.
In diesen Fällen beschränkt sich die Haftung auf den vertragstypischen, bei Vertragsschluss vorhersehbaren Schaden.
Unabhängig von den vorstehenden Bestimmungen ist die Gesamthaftung von HanseGPT – ungeachtet des Rechtsgrundes – auf maximal 50 % der vom Kunden im letzten Vertragsjahr tatsächlich entrichteten Entgelte begrenzt.
Diese Obergrenze findet keine Anwendung bei Vorsatz, grober Fahrlässigkeit, Schäden an Leben, Körper oder Gesundheit sowie bei Ansprüchen nach dem Produkthaftungsgesetz.
Im Übrigen ist – soweit gesetzlich zulässig – jede Haftung von HanseGPT und seinen Erfüllungsgehilfen für mittelbare Schäden, Folgeschäden, entgangenen Gewinn, Datenverluste, Betriebsausfälle oder sonstige Vermögenseinbußen ausgeschlossen.
Für Fehler, Ausfälle oder unzutreffende Ergebnisse der KI-Modelle sowie für Störungen durch höhere Gewalt oder externe Systeme haftet HanseGPT nicht. KI-generierte Antworten und Informationen haben ausschließlich informatorischen Charakter.
Gegenüber Verbrauchern finden die vorstehenden Haftungsbeschränkungen keine Anwendung, soweit zwingende gesetzliche Vorschriften dem entgegenstehen.
Über das bereitgestellte Support-Portal können Kunden Störungen, Fehler oder sonstige Anfragen melden. Der Leistungsumfang des Supports richtet sich nach dem gewählten Tarif.
Eingereichte Anfragen werden entsprechend den für den jeweiligen Tarif geltenden Reaktionszeiten bearbeitet. Beeinträchtigungen der Plattformfunktion werden so rasch wie möglich behoben.
Für Business- und Enterprise-Tarife stehen weitergehende Leistungen wie garantierte Reaktionszeiten, persönliche Ansprechpartner und Service Level Agreements (SLA) zur Verfügung. Diese sind gesondert zu vereinbaren; Einzelheiten finden Sie im Trust Center.
Zur Pflege, Instandhaltung und Weiterentwicklung der Plattform führt HanseGPT regelmäßig Wartungsarbeiten durch. In diesen Zeiträumen kann die Nutzung eingeschränkt oder vorübergehend nicht möglich sein. Planbare Wartungsfenster werden nach Möglichkeit vorab kommuniziert.
Kurzfristige Einschränkungen der Verfügbarkeit oder Funktionalität begründen keine Ansprüche des Kunden – insbesondere nicht auf Minderung der vereinbarten Gebühren.
Das Vertragsverhältnis über die Plattformnutzung wird auf unbestimmte Zeit eingegangen. Es beginnt mit der Aktivierung des Kundenzugangs.
Bei monatlicher Zahlweise kann der Vertrag mit einer Frist von sieben (7) Tagen zum Monatsende beendet werden. Bei jährlicher Abrechnung ist eine Kündigung zum Ablauf des jeweiligen Abrechnungszeitraums möglich.
Beide Parteien behalten sich das Recht vor, das Vertragsverhältnis bei Vorliegen eines wichtigen Grundes ohne Einhaltung einer Frist zu beenden. Ein solcher Grund liegt insbesondere vor, wenn:
Das Abonnement kann über die dafür vorgesehene Funktion in der Plattform oder per E-Mail in Textform gekündigt werden.
Mit Wirksamwerden der Kündigung wird der Plattformzugang deaktiviert. Zugleich erlöschen sämtliche Nutzungsrechte des Kunden an der Plattform und den bereitgestellten Funktionen und Inhalten.
Dem Kunden steht nach Vertragsende ein Zeitraum von 30 Tagen zur Verfügung, um seine Daten zu exportieren. Innerhalb von 90 Tagen nach Vertragsende werden alle kundenbezogenen Daten – unter Vorbehalt gesetzlicher Aufbewahrungsfristen – gelöscht.
Upgrades, Downgrades oder sonstige Tarifwechsel können jederzeit über das Kundenkonto veranlasst werden. Die Änderung tritt jeweils zum Ende des laufenden Abrechnungszeitraums in Kraft und wird ab dann entsprechend abgerechnet.
HanseGPT ist berechtigt, die Plattform insgesamt oder einzelne Funktionen mit einer Ankündigungsfrist von 60 Tagen einzustellen oder dauerhaft außer Betrieb zu nehmen, sofern sachliche Gründe dies erfordern – etwa technische, wirtschaftliche oder regulatorische Veränderungen. Die Einstellung wird dem Kunden schriftlich mitgeteilt.
HanseGPT ist berechtigt, diese AGB mit Wirkung für die Zukunft anzupassen, sofern hierfür sachliche Gründe bestehen – etwa aufgrund technischer Neuerungen, gesetzlicher Änderungen oder zur Optimierung der Nutzererfahrung.
Anpassungen dieser AGB oder wesentliche Änderungen an der Plattform werden dem Kunden mindestens 30 Tage vor Inkrafttreten per E-Mail oder über das Kundenportal bekannt gegeben.
Legt der Kunde nicht binnen 14 Tagen nach Erhalt der Mitteilung schriftlich Widerspruch ein, gelten die Änderungen als akzeptiert. Auf diese Rechtsfolge wird in der Änderungsmitteilung ausdrücklich hingewiesen. Bei Widerspruch kann der Kunde den Vertrag zum Zeitpunkt des Inkrafttretens der Änderung beenden.
Anpassungen des Vertragsgegenstands oder der wesentlichen Leistungspflichten, die das Vertragsverhältnis in seinem Kern verändern würden, erfordern die ausdrückliche Einwilligung des Kunden.
Beide Parteien sichern zu, sämtliche im Zusammenhang mit der Plattformnutzung erlangten vertraulichen Informationen – darunter Geschäftsgeheimnisse sowie technische, wirtschaftliche, finanzielle oder sonstige nicht öffentlich bekannte Informationen – strikt vertraulich zu behandeln und ausschließlich zur Vertragsdurchführung zu verwenden.
Die Vertraulichkeitspflicht erstreckt sich nicht auf Informationen, die:
Vertrauliche Informationen dürfen ausschließlich an Mitarbeiter, Beauftragte oder Dienstleister weitergegeben werden, die diese zur Vertragserfüllung benötigen und ihrerseits zur Verschwiegenheit verpflichtet sind.
Die Geheimhaltungspflicht bleibt auch nach Beendigung des Vertrages bestehen, solange ein berechtigtes Interesse an der Wahrung der Vertraulichkeit fortbesteht.
Für das Vertragsverhältnis gilt ausschließlich deutsches Recht. Die Anwendung des UN-Kaufrechts (CISG) sowie kollisionsrechtlicher Verweisungsnormen ist ausgeschlossen.
Erfüllungsort ist der Geschäftssitz von HanseGPT. Für sämtliche Streitigkeiten aus oder im Zusammenhang mit diesem Vertrag ist Bremen ausschließlicher Gerichtsstand, sofern der Kunde Kaufmann, eine juristische Person des öffentlichen Rechts oder ein öffentlich-rechtliches Sondervermögen ist.
Sollte eine Bestimmung dieser AGB ganz oder teilweise unwirksam oder nicht durchführbar sein oder werden, berührt dies die Gültigkeit der übrigen Regelungen nicht. Anstelle der unwirksamen oder undurchführbaren Klausel gilt eine Bestimmung, die dem wirtschaftlichen Zweck am nächsten kommt.
Mündliche Nebenabreden sind nicht getroffen. Änderungen oder Ergänzungen dieses Vertrages erfordern die Textform; dies gilt auch für die Aufhebung dieses Formerfordernisses. Soweit diese AGB Schriftform vorsehen, ist auch eine Übermittlung per E-Mail ausreichend.
Die folgenden Bestimmungen finden ausschließlich auf Verträge mit Verbrauchern gemäß § 13 BGB Anwendung.
Verbrauchern steht das gesetzliche Widerrufsrecht zu. Die vollständige Belehrung zum Widerruf sowie das Muster-Widerrufsformular sind unter hansegpt.de/widerruf abrufbar.
Zur Teilnahme an Streitbeilegungsverfahren vor einer Verbraucherschlichtungsstelle sind wir weder verpflichtet noch bereit.
Für Rückfragen zu diesen AGB stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung:
E-Mail: info@hansegpt.de
Postanschrift: KI-Werke Bremen GmbH, Karl-Ferdinand-Braun-Str. 5, 28359 Bremen